„Verhaltensänderungen sind schwierig und zäh“

„Verhaltensänderungen sind schwierig und zäh“ …

Das würde sich nicht nur im Gesundheitsverhalten und der Therapie zeigen, sondern auch im allgemein gesellschaftlichen und politischen Verhalten. … So Prof. Mehl zur Begrüßung auf einem Empfang auf der Wollmarshöhe, auf dem auch die modernen Energiekonzepte des Klinikums vorgestellt wurden.

Wir wissen, dass die anthropogene Erwärmung zunimmt und der ökologische Fußabdruck auf der Erde wächst. Nicht nur das eigene gesunde selbstbezogene Verhalten sei wichtig, so wie man es ggf. in der Therapie erlernt, sondern eben auch eine gesellschaftlich vernünftige Generalisierung, ein kollektiv vernünftiges Umweltverhalten.

In der Politik und Wirtschaft würde sich gegenseitig die Verantwortung zugeschoben und mit „ja aber“ Argumenten argumentiert, anstatt dass endlich jeder in seinem Einflussbereich anfange, etwas zu tun. Dabei würde unser Zeitfenster immer kleiner …

Die Wollmarshöhe zeigt sich verantwortlich. So wird auf ihren Dächern inzwischen über 100 Kilowatt Solarenergie produziert und sie wird mit einem 20 kW Blockheizkraftwerk elektrifiziert und so mit 40 kW Wärme versorgt. Das Brauchwasser wird mit Solarenergie geheizt und es wurden zeitgemäß zwei Elektroladestationen für KFZs eingerichtet.

Damit ist weder die Welt gerettet noch die Umwelt verschandelt (wie oft bei Windrädern diskutiert). Das "Green-Klinik-Konzept" geht auf – begrünte Dächer, sanfte Übergänge in die Natur und den umliegenden Wald, Retentionsbecken für Regenwasser und Froschteiche bilden ein Biotop - die Klinik schmiegt sich homogen in die oberschwäbische Landschaft ein.

„Dabei haben wir weder den Anspruch moralischer Überlegenheit oder, Gutmenschen zu sein, wie es oft so ist, sondern finden das völlig normal und eben gesund.“ So Prof. Mehl.

Abb.: Über der Klinik Wollmarshöhe geht die Sonne auf

 

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