Machen wir jetzt Neuroerlebnispädagogik?

Machen wir jetzt Neuroerlebnispädagogik?

20.08.2010

Ein Artikel in der Zeitschrift "erleben und lernen" von Prof. Dr. med. Kilian W. Mehl

... Vor ca. 100 Jahren, in einer Zeit, in der Aufklärung und Vernunft als kognitive
Stärke und "Einsicht in das Richtige" abendländische Leitidee war, beschäftigte sich
ein Mann in Wien mit der uns auch heute noch stark bewegenden Frage: "Warum
ist alles so mit uns, wie es ist?" Hatte er sich zunächst mit neuropathologischen
Aufgaben beschäftigt, so interessierten ihn jetzt die unbewussten Steuerungsvorgänge
im Menschen. Eigentlich war er eher ein pessimistisch denkender Mensch.
Wer will es ihm verdenken vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. So kreiert
er Begriffe wie den "inneren Destruktionstrieb", er denkt über den "Tod als Lebensziel"
nach und philosophiert über "Träume als verdeckte Triebwünsche" oder
"Triebregelung durch Verschiebung und Erhöhung auf eine andere Tätigkeit oder
ein anderes Niveau (Sublimierung)". ...

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