Follow-up-Untersuchung bestätigt positiven Einfluss

Follow-up-Untersuchung bestätigt positiven Einfluss

17.03.2008

Langzeitergebnisse (24 Monate nach Befragung) der psychophysischen Exposition auf dem Hochseil in der stationären Psychotherapie

In einer Follow-up-Untersuchung im Rahmen der "Hochseilstudie" (Kooperationsstudie der Klinik Wollmarshöhe und der Forschungsstelle für Psychotherapie) bestätigt sich die Annahme, dass die Hochseilexposition auch längerfristig positiven Einfluss auf die Verläufe von Hochseilbegehern vs. Nichtbegehern hat. Bezüglich Depressivität, Angst, Selbstwirksamkeit und Externalität unterscheiden sich die Gruppen 24 Monate nach stationärer Behandlung mit mittleren Effektgrößen von d = 0,46 bis 0,79 (Cohen, J. 1988. Statistical power analysis for the behavioural sciences (2nd ed). Hillsdale, NJ: Lawrence Earbaum Associates.)
Bei der Follow-up-Untersuchung wurden die gleichen Instrumente wie in der Hauptstudie angewandt (Mehl, K. und Wolf, M. 2008: Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie: Evaluation psychophysischer Expositionen auf dem Hochseil im Rahmen eines multimethodalen stationären Behandlungskonzeptes, Psychotherapeut, 53, 35-42).
Die Aussage ist insofern eingeschränkt, da lediglich 64 % der Ausgangsstichproben untersucht wurden. Weitere methodische Überlegungen ergeben sich aus der Hauptstudie. Die Ergebnisse geben einen weiteren Hinweis auf den Nutzen und die Nachhaltigkeit erfahrungsorientierter Behandlungsstrategien, wie sie in Form der psychophysischen Expositionen in der Klinik Wollmarshöhe eingesetzt werden. 
Die Gesamtuntersuchung wird in Kürze veröffentlicht.

Zurück zur Übersicht