Afrikas Sonne elektrifiziert Schule

Afrikas Sonne elektrifiziert Schule

07.03.2016

Solaranlage „Solarplexum I“ abgeschlossen

Sie sind wieder da: Prof. Dr. Mehl von der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg und Dr. Korte, Korte-Stiftung Überlingen. Mit dem Techniker der Wollmarshöhe, Herrn Lubomir Robok, wurde an der Klinik die Solarplexum-Anlage konstruiert. Eine Solaranlage mit 10 kW durchschnittlicher Leistung. Die Anlage wurde so konstruiert, dass sie vor Ort in Kenia, Kilifi, an der Green Olive School, von den Dreien und ihren Helfern in drei Tagen aufgebaut werden konnte. Der Container war sechs Wochen unterwegs. Mehl, Korte und Robok sind nachgereist und haben jetzt die Anlage aufgebaut und angeschlossen.

Nach drei Tagen Aufbau unter der Sonne des Äquators ging die Schule ans Netz. Groß war die Freude bei den Mädchen, Jungen und Lehrern, als im Schlafsaal und in den Klassenzimmern das Licht anging. Musste man sich bis jetzt mit Petroleumlampen begnügen, so können jetzt die Gebäude des Schulkomplexes beleuchtet werden. Außerdem ist jetzt die Arbeit mit Medien (Laptop, TV, etc.) möglich. „Nicht einfach“, so. Dr. Mehl, „alle bürokratischen Hindernisse und Schwierigkeiten zu überwinden, bis das Projekt zum Abschluss gebracht werden kann!“ Bildung und Erziehung seien aber die einzigen probaten Mittel, die nachhaltig Gewalt und Armutsmigration und andere Globalisierungsprobleme lösen könnten. „Natürlich ist auch Diebstahl und Zerstörung ein Problem“, so Dr. Korte. Ziel sei es gewesen, die Anlage möglichst wartungsfrei, robust sowie diebstahl- und zerstörungssicher zu konstruieren. Dies sei gelungen.

Lohn für die von den Doktoren gespendete und aufgebaute Anlage sei es gewesen, die glücklichen Gesichter der einheimischen Kinder und Bewohner zu sehen und die Freude zu spüren, als die Lichter angingen.

Regelmäßig untersuchen die Schirmherren Mehl und Korte Kinder und Personal der Schule. Dieses Mal stand ihnen Strom zur Verfügung. Eine enorme Erleichterung! Die Solarplexum-Anlage ist so konzipiert, dass es niemals Engpässe gibt und neben den Wasserpumpen und anderen notwendigen Geräten das Licht nicht ausgeht. Die zwei Tonnen schwere Batterie speichert genügend Energie und außerdem ist die Lage der Schule in Äquatornähe natürlich besonders geeignet. Wenn Solarplexum seine „Probezeit“ überstanden hat, wollen die Doktoren an anderer Stelle ähnliche Komplexe aufbauen. Als aktuelles Projekt haben sie derzeit ein Projekt in Indien im Auge. …

Weitere Informationen auf der Solarplexum-Seite

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