Publikation: Artikel / Fachartikel

Hier finden Sie zahlreiche Veröffentlichungen, verfasst von Therapeuten und Referenten der Wollmarshöhe.

Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie
Psychotherapeut, Band 53, Heft 1, Januar 2008

Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie

Kilian Mehl / Markus Wolf

Evaluation psychophysischer Expositionen auf dem Hochseil im Rahmen eines multimethodalen stationären Behandlungskonzeptes.

Über die Annahme hinaus, dass Handeln und Erfahren beim Menschen evolutionär immer schon einen prägenden Einfluss auf Denk-, Fühl- und Verhaltensmodifikationen besaßen, wurde die erste explizite Ausrichtung auf Handlungsorientierung als didaktische Methode in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Kurt Hahn (1886 - 1974) formuliert. ... 

> Bezug / Verlagsseite Psychotherapeut, Springer Verlag

Gewaltig geschämt
Gehirn & Geist, Ausgabe 6/07

Gewaltig geschämt

Till Bastian

Bloßstellung, Missachtung und Zurückweisung erzeugen tiefe Gefühle der Scham.
Ein Blick in Tiefenpsychologie, Mythologie und Kulturgeschichte belegt: Viele Menschen versuchen, Scham »mit Gewalt« zu bekämpfen.

> Bezug / Verlagsseite Gehirn & Geist, Spektrum Verlag

Alltagsmanagement: Die sechs goldenen Regeln
Gehirn & Geist, Ausgabe 9/06

Alltagsmanagement: Die sechs goldenen Regeln

Dietmar Hansch

Genervt von unbearbeiteter Behördenpost und Rechnungen auf dem Küchentisch?
Schlechtes Gewissen wegen einiger längst überfälliger Anrufe? Dann ist es höchste Zeit für ein besseres Alltagsmanagement - und ein zufriedeneres Leben! [...]

> Bezug / Verlagsseite Gehirn & Geist, Spektrum Verlag

wirksam lernen - weiser werden
e&l, erleben und lernen, Ausgabe 9/06

wirksam lernen - weiser werden

Artikel zur Hochseilgarten-Studie der Wollmarshöhe

Prof. Dr. Werner Michel

Hochseilgärten wachsen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Der Bau ist relativ teuer, daher muss sich der Betrieb rentieren. Schnell wird da aus Erlebnispädagogik ein Event und aus einem Outdoor-Training ein Betriebsausflug. Die Anlage muss sich einfach rechnen. Und in manchen Prospekten werden Ziele versprochen, die mit anderen Methoden und Mitteln besser zu erreichen wären.

Andererseits bieten Hochseilgärten in der Tat verlockende Möglichkeiten des Lernens, ohne eine lange Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Eine pauschale Kritik wäre auch falsch. Dazu habe ich zu viele begeisterte und nachdenkliche Menschen nach einem halben Tag im Hochseilgarten gesehen. Auch ich habe eine Ausbildung zum Seilgartentrainer gemacht, eben weil ich an diese Möglichkeiten des Lernens glaube. In besonders kreativer Weise hat die Klinik Wollmarshöhe dieses Medium Hochseilgarten eingesetzt. [...]

> Bezug / Verlagsseite erleben & lernen, Ziel-Verlag

Hoch auf dem Seil
Psychologie Heute, Ausgabe 9/2005, Dossier

Hoch auf dem Seil

Kilian Mehl, Till Bastian

Psychosomatikkliniken entdecken Klettern als Therapie

Die Therapie findet fünf oder zehn Meter über dem Boden statt. Seit rund acht Jahren begeben sich Therapeuten der psychosomatischen Fachklinik Wollmarshöhe in Bodnegg mit ihren Patienten auf Wegstrecken in luftiger Höhe. Sie gehen miteinander - mit Auffangleinen abgesichert - über Seile, Stämme, Drähte und absolvieren verschiedene Übungen.

Eine solche Anlage - vor acht Jahren in Deutschland noch einmalig - nennt man "Hochseilgarten". In der Klinik Wollmarshöhe wird sie für die therapeutische Arbeit genutzt. Das integrative Behandlungskonzept, das auf klassischen Einzel- oder Gruppentherapien aufbaut, umfasst auch "erfahrungsorientierte" Elemente - wie eben den Hochseilgarten.

Nicht wenige Fachkollegen stehen diesem Therapieverfahren eher skeptisch gegenüber. Es wirkt auf sie wie eine Art Gefühlszirkus, der trefflich zur Sensationsgier unserer "Erlebnisgesellschaft" passt. Dies wird der Sache aber nicht gerecht. Natürlich sind die Teilnehmer bei der Therapie auf dem Hochseil maximal "emotional geladen" - und das ist auch die Absicht. Die Reiz- und Reaktionsmuster treten in dieser Situation unmittelbarer und deutlicher hervor als im Alltag. Auf höchst authentische und ungefilterte Weise erlebt der Patient Angst und Bedrohung, erfährt aber auch seine eigene Kompetenz. Als therapeutische Richtschnur gilt das Motto: "Wahrnehmen, was wirklich ist".

> Bezug / Verlagsseite Psychologie Heute, Beltz Verlag

Die Krise der Psychosomatik
Psychologie Heute, Ausgabe 4/2005, Dossier

Die Krise der Psychosomatik

Till Bastian, Dietmar Hansch

Rückenschmerzen? Kein Wunder, bei den Belastungen! Ständig erkältet? Was macht dich so verschnupft? Psychosomatisches Denken ist auf rasante Weise popularisiert worden. Die wissenschaftliche Begründung einer praxistauglichen Psychosomatik steht jedoch noch aus. Woran liegt das? Zwei psychosomatisch arbeitende Ärzte suchen die Antwort.

Der Medizinprofessor, Arzt und Autor Thure von Uexküll, einer der bekanntesten Psychosomatiker deutscher Sprache, ist im September 2004 gestorben. In vielen Nachrufen wurden Uexkülls Verdienste um dieses Fach hervorgehoben. Wie ist es, kurz nach dem Tod ihres Nestors, um die psychosomatische Medizin bestellt? Gilt immer noch der Satz von Herbert Will aus dem Jahre 1987: "Die Psychosomatik ist weitgehend ghettoisiert und ansonsten der Gegenstand von Sonntagsreden"? Als psychosomatisch arbeitende Ärzte müssen wir feststellen: Leider entspricht er auch heute noch weitgehend der Wahrheit.

> Bezug / Verlagsseite Psychologie Heute, Beltz Verlag

Wie die Psyche sich selbst in Ordnung bringt
Psychologie Heute,Ausgabe 7/2004

Wie die Psyche sich selbst in Ordnung bringt

Dietmar Hansch, Hermann Haken

Verändern oder akzeptieren, handeln oder geschehen lassen? In diesem Dilemma kommt es auf die richtige Balance an. Moderne Selbstorganisationstheorien bestätigen alte östliche Weisheiten und beeinflussen zunehmend die Psychotherapie.

> Bezug / Verlagsseite Psychologie Heute, Beltz Verlag