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Therapieschwerpunkte

Psychisch erschöpft, deprimiert und kein Ausweg?

Wie und wem kann eine Kurzzeittherapie helfen?

Wir leben in einer Zeit zunehmender psychosozialer Belastungen: Arbeitsverdichtung, Multitasking, Beschleunigung, steigender Konkurrenzdruck, Ellenbogenmentalität, zunehmende Intransparenz und Unsicherheit – dies und noch vieles andere überfordert die mentalen Kompetenzen einer wachsenden Zahl von Menschen.

In der Folge bilden sie die Symptome einer Angsterkrankung, eines Burn-out oder gar einer Depression aus: Erschöpfung, Frustration, Angespanntheit und Reizbarkeit, Niedergedrücktheit, Gefühle von Sinn- und Hoffnungslosigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Ängste bis hin zu Panikattacken. Auf der körperlichen Ebene kann es zu vielfältigen funktionellen Störungen oder gar organischen Erkrankungen kommen: Infektanfälligkeit, Kopf- oder Rückenschmerzen, Bluthochdruck und andere Stressfolge- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In dieser Situation ist dringend eine schnelle, ausreichende und nachhaltige Hilfe erforderlich. Für viele Betroffene wäre allerdings ein allzu langer „Ausstieg“ aus der Arbeit nur zu einem hohen Preis realisierbar und würde damit zu einer zusätzlichen psychischen Belastung. Hier ist oft die stationäre Kurzzeittherapie die geeignetste medizinisch-therapeutische Intervention.

Innovatives Konzept: Fokussierung auf weniges, was wirklich wirkt

Wir konzentrieren uns in der Kurzzeittherapie mit allen Mitteln auf einige wenige Behandlungsmomente mit großer
Hebel- und Nachhaltigkeitswirkung.

In Kombination mit den vor- und nachstationären Betreuungsangeboten erreichen wir so in drei bis vier Wochen Therapieergebnisse, wie sie sonst nur bei deutlich längeren Stationsaufenthalten möglich wären.

Den Hintergrund bilden die wissenschaftlich abgesicherten Methoden der achtsamkeitsbasierten und kognitiven Verhaltenstherapie, der systemischen Therapie und der positiven Psychologie. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert.

Zwei Therapieschwerpunkte

1. Multimodaler Intensivaufbau von Selbstbehandlungs- und Selbstmanagementkompetenzen
In unserer Kultur gibt es keine Institution, in der wir lernen, wie unsere Psyche funktioniert, wie wir optimal mit uns selbst umgehen und auf psychische Funktionsstörungen reagieren. Neben den wachsenden gesellschaftlich bedingten Belastungen
ist das eine Hauptursache für die gegenwärtig rasante Zunahme psychischer Störungen.

Wir haben das erforderliche Selbstbehandlungs- und Selbstmanagementwissen aus den unterschiedlichsten Wissensdisziplinen zu griffigen Konzepten integriert (www.psychosynergetik.de). Der Patient wird angeleitet, in kritischer Auseinandersetzung damit mentale Tools für den Umgang mit sich und seinen Problemen maßzuschneidern, getreu einem Leitsatz der Verhaltenstherapie: „Psychotherapieziel Selbstbehandlung“. Der Aufbau dieser Kompetenzen erfolgt auf multimodale Weise: Im Zentrum stehen Einzel- und Gruppengespräche vor dem Hintergrund einer multimedialen Wissensvermittlung (speziell erstellte audiovisuelle Medien, Bücher, Arbeitsmaterialien, Vorträge), Einzel- und Gruppenübungen, Achtsamkeits- und Meditationspraxis, Erfahrungslernen im Outdoor-Bereich u. a.

2. Körperliche Intensiv-Reenergetisierung
Für eine schnelle psychosomatische Gesamt-Reenergetisierung ist der Einbezug von Körper und Sinnen von entscheidender Bedeutung.

Wir bieten einen umfassenden körpermedizinischen Check-up, insbesondere hinsichtlich Herz-Kreislauf- und anderer körperlicher Stressfolgeerkrankungen.

Hinzu kommen eine sportphysiologische Leistungsdiagnostik, Trainingsberatung und Intensivbetreuung durch einen persönlichen Trainer. Eines der Kernziele ist es dabei, den Patienten nachhaltig an eine gesunde Form der Ausdauerbewegung heranzuführen und damit zu beginnen, dies als Gewohnheit zu etablieren. Ergänzt wird dies durch ein breites Spektrum physiotherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten.

Individueller Zuschnitt des Behandlungsprogramms, kohärentes Zusammenspiel
aller Behandlungsbausteine

Das gesamte Diagnostik- und Behandlungsspektrum der Klinik Wollmarshöhe beinhaltet viele weitere Elemente, die bei individuellem Bedarf einbezogen werden können. Schwerpunktmäßig kommen hier in Frage:

  • Entspannungsverfahren (Meditation, Jacobson-Entspannung, Brainlight-System)
  • Persönlichkeits-Testverfahren
  • Umfassende kardiologische, psychokardiologische und stressphysiologische Diagnostik und Therapie
  • Neuropsychologische Diagnostik, ggf. mit nachfolgendem computergestützten Training

Gemeinsam mit dem Patienten erarbeiten wir einen, am individuellen Bedarf angepassten Behandlungsplan. Immer enthält
dieser zwei bis drei Einzelgespräche pro Woche mit dem Bezugstherapeuten. Es kommen mehrere Gruppentherapietermine hinzu, in denen auf verschiedene Weise geübt wird, die vermittelten Selbstmanagement-Tools auf konkrete Problemsituationen anzuwenden. Wie weitgehend individuelle Probleme hier eingebracht werden, bleibt jedem Patienten selbst überlassen. Wir tragen dafür Sorge, dass schnell eine Atmosphäre der Diskretion, des Vertrauens und der Sicherheit entsteht.

Alle Behandlungselemente entspringen einem an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierten Hintergrundkonzept, sind deshalb kohärent aufeinander abgestimmt und entfalten so Synergien.

Nachhaltigkeit durch vor- und nachstationäre Betreuungsangebote

Die Veränderung eingeschliffener Verhaltens- und Reaktionsmuster, das Umlernen tief verinnerlichter Lebenshaltungen, das Erarbeiten eines komplexeren Selbstverständnisses oder das Einüben neuer mentaler Techniken im Umgang mit sich selbst –
all das sind zumeist schwierige und langfristige Lernprozesse, die auch in vielen Wochen stationärer Psychotherapie nicht vollständig zu bewältigen sind. Zumeist muss man sich über einige Monate „selbst an die Hand nehmen“, um im Alltag beharrlich und in kleinen Schritten seine Denk- und Handlungsmuster zu verändern. In besonderem Maße gilt dies natürlich für die Zeit nach unserer Kurztherapie. Hierfür geben wir dem Patienten das nötige Rüstzeug - auch in Form verschiedener Materialien, die er während des Aufenthaltes erarbeiten und dann mit in seinen Alltag nehmen kann, um sie weiterzuentwickeln oder als Erinnerungsstütze zu nutzen. Zusätzlich kann der Patient unsere Nachbetreuungslogistik in Anspruch nehmen: Verschiedene Formen des Telefon- und Internet-Coachings sowie Refresher-Seminare.

Im Vorfeld kann unser frei herunterladbares Hörbuch dabei helfen, eine etwaige Wartezeit zu überbrücken (siehe unten). Es soll einen Überblick über Hilfsmöglichkeiten geben, Mut und Hoffnung machen und zu ersten Schritten der Selbsthilfe anleiten. Falls Sie die Schriftform bevorzugen, können Sie alternativ unsere "Einführung Kurzzeittherapie" herunterladen.

Welche Aufnahmebedingungen muss man erfüllen?

  • Eine ambulante Behandlung ist zur Stabilisierung nicht ausreichend oder kann nicht erfolgen
  • Die Ursachen des Beschwerdebildes liegen überwiegend in einer Situation der äußeren Überforderung, das heißt, es liegt nicht schwerpunktmäßig eine innerpsychische Störung vor, für deren Behandlung von vornherein eine längere Zeitspanne zu veranschlagen wäre (kann gegebenenfalls in einem persönlichen oder telefonischen Vorgespräch geklärt werden oder der ambulant betreuende Arzt klärt dies im Vorfeld)
  • Es wurde von einem Arzt die medizinische Notwendigkeit einer stationären Krankenhausbehandlung bescheinigt


Behandlungsdauer
Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel vier Wochen, im Ausnahmefall kann sie auf drei Wochen verkürzt werden oder der Übergang in eine umfassende stationäre Psychotherapie organisiert werden.

Aufnahme
Für nähere organisatorische Informationen und die Vereinbarung eines Aufnahmetermins kontaktieren Sie bitte zunächst unsere Aufnahmeverantwortlichen, Tel. +49 (0)7520 927-260.

Patientenvorbereitung / Download Hörbuch bzw. Einführungstext
Sie haben sich entschlossen, eine Kurzzeittherapie in der Klinik Wollmarshöhe durchzuführen oder wollen das Hörbuch bzw. den Einführungstext downloaden, klicken Sie bitte hier:

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Herz im Stress: Psychokardiologie Klinik Wollmarshöhe
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Selbstmanagement / Schulung
”aufhorchen-hoch-drei”

Hörbuch: Audiosensuelles Selbstmanagement- / Schulungskonzept ”aufhorchen-hoch-drei”




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