Aktuelles | Publikationen

Lesetipps


Die Autoren sind Referenten und Mitarbeiter der Klinik.

Weitere Schriften, Artikel, Fachpublikationen und Vortragsthemen zu den medizinischen Kernthemen der Wollmarshöhe finden Sie im Bereich:

 


Clinical Psychology & Psychotherapy
Volume 18, Issue 1, Jan. / Feb. 2011, Wiley & Sons Ltd.

Markus Wolf / Kilian W. Mehl

Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie

Folgestudie veröffentlicht 2010 / 2011 (engl.)

Abstract
Exposures to a high-ropes course are introduced as an adjunct intervention in the therapy of psychotherapy patients. A controlled study was conducted to investigate the effectiveness of high-ropes exposures as an add-on to inpatient treatment in a naturalistic setting. In a sample of 247 patients, depressive symptoms, trait anxiety, locus of control and self-efficacy were assessed at admission and discharge of treatment and at 24-month follow-up. Follow-up data were available for 104 patients who attended the ropes courses and 53 control patients who underwent an inpatient treatment programme as usual. At the end of treatment, more high-rope participants showed clinically significant change on trait anxiety than controls but not regarding depressive symptoms. High-rope participants showed better follow-up outcomes than controls in trait anxiety and self-efficacy but not in depressive symptoms and external locus of control. Moreover, during follow-up, in the high-rope group, more patients showed reliable improvements and fewer patients showed reliable deteriorations in trait anxiety as compared with controls. The study gives a preliminary indication that the high-rope interventions are a feasible and valuable add-on to inpatient psychotherapy. The study design, sample composition and loss to follow-up are discussed as potential limitations of the study.

Experiential learning in psychotherapy:
ropes course exposures as an adjunct to inpatient treatment

Markus Wolf, Kilian Mehl
Article first published online: 27 MAY 2010
John Wiley & Sons, Ltd.

Clinical Psychology & Psychotherapy
Volume 18, Issue 1, pages 60–74, January/February 2011

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copakt V, Sanofi, Ausgabe 5/2010

Jürgen Mertin

Essentielle Fettsäuren und Multiple Sklerose

Unter den komplementär therapeutischen Maßnahmen bei der Multiplen Sklerose kommt, was die medikamentöse Therapie betrifft, der vermehrten Aufnahme von essentiellen Fettsäuren eine besondere Bedeutung zu. Dies, weil die positive Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit essentiellen Fettsäuren aufgrund einiger kontrolliert durchgeführten Therapiestudien nachgewiesen werden konnte. Diese positive Wirkung mag wohl zurückzuführen sein auf einen Einfluss der essentiellen Fettsäuren auf die Regulation des Immunsystems, was von meinen Mitarbeitern und mir erstmals 1973 berichtet werden konnte, und in der Folge durch zahlreiche experimentelle Untersuchungen weiter untermauert wurde. Dies, und die Ergebnisse der angeführten MS-Therapiestudien, hat Niederschlag gefunden z. B. in den Empfehlungen des englischen National Institut of Clinical Excellence (NICE) in ihren klinischen Richtlinien vom November 2003:
„People with MS should be advised that linoleic acid 17-23 g/day may reduce progression of disability. Rich sources of linoleic acid include sunflower, corn, soya and safflower oils“.

Niedergeschlagen auch in den MS-Ernährungsempfehlungen der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft.

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e&l, erleben und lernen, Ausgabe 4/2010

Kilian W. Mehl

Machen wir jetzt Neuroerlebnispädagogik?

… Vor ca. 100 Jahren, in einer Zeit, in der Aufklärung und Vernunft als kognitive
Stärke und „Einsicht in das Richtige“ abendländische Leitidee war, beschäftigte sich
ein Mann in Wien mit der uns auch heute noch stark bewegenden Frage: „Warum
ist alles so mit uns, wie es ist?“ Hatte er sich zunächst mit neuropathologischen
Aufgaben beschäftigt, so interessierten ihn jetzt die unbewussten Steuerungsvorgänge
im Menschen. Eigentlich war er eher ein pessimistisch denkender Mensch.
Wer will es ihm verdenken vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. So kreiert
er Begriffe wie den „inneren Destruktionstrieb“, er denkt über den „Tod als Lebensziel“
nach und philosophiert über „Träume als verdeckte Triebwünsche“ oder
„Triebregelung durch Verschiebung und Erhöhung auf eine andere Tätigkeit oder
ein anderes Niveau (Sublimierung)“. ...

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e&l, erleben und lernen, Ausgabe 3/2010

Kilian W. Mehl

Wahrnehmen, was wirklich ist!

Erfahrungsorientiertes Lernen und Handlungsorientierung in Psychotherapie und Coaching

24 mächtige, hundertjährige Douglasienstämme aus den Fürstlich Fürstenbergischen Wäldern, über einen halben Meter dick und 14 Meter hoch, 3 km Stahlseil und ein Fundament aus 300 Tonnen Beton – dies mag auf den ersten Blick zwar nicht sehr ökologisch klingen, aber es sind die Eckdaten für den modernsten Hochseilgarten Deutschlands, der am 19. September 2009 von der Klinik Wollmarshöhe bei Bodnegg in der Bodenseeregion eröffnet wurde. Der Artikel von Dr. Mehl erschien in der Ausgabe 3/2010 der Zeitschrift erleben & lernen.

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Psychologie Heute, Ausgabe 3/2010

Till Bastian

Mentalisierung
Im Geist der anderen lesen

Die Gabe, sich in die Gedankenwelt von anderen – und in die eigene – hineinzuversetzen, ist eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten. Kinder erwerben sie im Alter von etwa vier Jahren. Doch traumatische Erfahrungen können diesen Prozess empfindlich stören – mit Folgen bis ins Erwachsenenalter. Der Artikel von Till Bastian erschien in der Märzausgabe der Zeitschrift Psychologie Heute.

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e&l, erleben und lernen, Ausgabe 6/2009

Lehr- und Lernhochseilgarten der zweiten Generation

Nachdem einer der ersten Hochseilgärten Deutschlands, gelegen auf der Wollmarshöhe, nun in die Jahre gekommen war, wurde an gleicher Stelle nun ein Hochseilgarten der zweiten Generation erstellt...

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dPV-Clubjournal Ausgabe
Heft 6, Ausgabe 12/2008

Walter Kaiser

Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie

Ein Erfolg versprechender Ansatz, auch für Parkinson-Betroffene und ihre Angehörigen.

Morbus Parkinson ist dem Grunde nach eine klar beschriebene neurologische Erkrankung, mit häufiger Symptomatik auch im neuropsychologischen Bereich (Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit), im psychopathologischen Bereich (Depressionen und Ängste) sowie Problemen bei der Krankheitsverarbeitung (die sogenannten Coping-Prozesse). Gerade diese Symptome – wurden sie vor nicht allzu langer Zeit noch als (zum Teil vernachlässigbare) „Begleitsymptomatik“ gesehen – rücken in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum der Parkinson-Forschung und auch der therapeutischen Ansätze.

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Kneipp-Journal, Heft 4, April 2009

Karl-Heinz Schäfer

Kraftvolle, zielorientierte Ruhe

Das gesundheitliche Potential des Bogenschießens

Allenthalben lässt sich beobachten, dass Bogenschießen im Kommen ist. Es spricht ja auch meistens positive Gefühle und Vorstellungen an, etwa durch Erinnerungen an den eigenen "Flitzebogen" in der Kindheit oder durch die Verbindung zu Indianern oder die Identifikation mit Helden wie Robin Hood oder auch Legolas. Auch hat viele in ganz anderer Weise das Buch von Eugen Herrigel "Zen in der Kunst des Bogenschießens" beeindruckt. Und auch als Sportart bei den Olympischen Spielen war Bogenschießen eindrucksvoll zu beobachten, wenn auch noch kein Teilnehmer aus Deutschland ganz vorne um die Medaillen mitkämpfen konnte.

Es gibt auch immer mehr Gelegenheiten, das Bogenschießen mal praktisch auszuprobieren, etwa bei einem Club-Urlaub oder im historisch-traditionellen Gewand bei einem der Mittelalter-Spektakel. Zu einer ganzen "Szene" hat sich das so genannte Instinktive Bogenschießen entwickelt, mit Turnieren, die eine Jagd in freier Natur durch Tierfiguren als Ziele nachahmen.

Letztlich sind es aber bislang immer noch wenige, die Bogenschießen regelmäßig praktizieren. ....

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Kneipp-Journal, Heft 11, November 2008

Karl-Heinz Schäfer

Was Entspannung wirklich bedeutet

Gesundheitsressource Entspannungsfähigkeit -
Abkehr von der Wellness-Oase

Ausreichende, wirklich erholsame Entspannung wird immer wichtiger angesichts der steigenden Belastungen und Unsicherheiten in Beruf und Beziehungen. Die natürliche Regulierung in biologischen Rhythmen und rituell gefestigten sozialen Abläufen ist längst verloren, gesundes Nichtstun gelingt kaum noch jemandem, die Entspannung fällt einem nach dem Stress nicht mehr auf selbstverständliche Weise einfach zu. Typische Fehlstrategien verschlimmern die Situation noch mehr: …

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Psychotherapeut, Band 53, Heft 1, Januar 2008

Kilian Mehl / Markus Wolf

Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie

Evaluation psychophysischer Expositionen auf dem Hochseil im Rahmen eines multimethodalen stationären Behandlungskonzeptes.

Über die Annahme hinaus, dass Handeln und Erfahren beim Menschen evolutionär immer schon einen prägenden Einfluss auf Denk-, Fühl- und Verhaltensmodifikationen besaßen, wurde die erste explizite Ausrichtung auf Handlungsorientierung als didaktische Methode in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Kurt Hahn (1886 - 1974) formuliert. ...

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Gehirn & Geist,
Ausgabe 6/07

Till Bastian

Gewaltig geschämt

Bloßstellung, Missachtung und Zurückweisung erzeugen tiefe Gefühle der Scham. Ein Blick in Tiefenpsychologie, Mythologie und Kulturgeschichte belegt: Viele Menschen versuchen, Scham »mit Gewalt« zu bekämpfen.

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Gehirn & Geist,
Ausgabe 9/06

Dietmar Hansch

Alltagsmanagement: Die sechs goldenen Regeln

Genervt von unbearbeiteter Behördenpost und Rechnungen auf dem Küchentisch? Schlechtes Gewissen wegen einiger längst überfälliger Anrufe? Dann ist es höchste Zeit für ein besseres Alltagsmanagement - und ein zufriedeneres Leben! …

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e&l, erleben und lernen,
Ausgabe 9/06

Artikel zur Hochseilgarten-Studie der Wollmarshöhe
von Prof. Dr. Werner Michl
wirksam lernen – weiser werden

Auszug: ... Hochseilgärten wachsen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Der Bau ist relativ teuer, daher muss sich der Betrieb rentieren. Schnell wird da aus Erlebnispädagogik ein Event und aus einem Outdoor-Training ein Betriebsausflug. Die Anlage muss sich einfach rechnen. Und in manchen Prospekten werden Ziele versprochen, die mit anderen Methoden und Mitteln besser zu erreichen wären. Andererseits bieten Hochseilgärten in der Tat verlockende Möglichkeiten des Lernens, ohne eine lange Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Eine pauschale Kritik wäre auch falsch. Dazu habe ich zu viele begeisterte und nachdenkliche Menschen nach einem halben Tag im Hochseilgarten gesehen. Auch ich habe eine Ausbildung zum Seilgartentrainer gemacht, eben weil ich an diese Möglichkeiten des Lernens glaube. In besonders kreativer Weise hat die Klinik Wollmarshöhe dieses Medium Hochseilgarten eingesetzt. Über solche Ansätze einer Erlebnistherapie freuen wir uns immer, vor allem aber auch dann, wenn das Ganze wissenschaftlich evaluiert wird. Dr. Kilian Mehl und Diplom-Psychologe Markus Wolf haben im Zeitraum von Januar 2004 – April 2005 eine Studie an 247 Patienten mit Kontrollgruppe durchgeführt. Dabei wurden die Wirkungsimpulse und die Wirkweise von Hochseilgärten bei Patienten mit psychosomatischen Störungen untersucht, die während ihres Klinikaufenthaltes zweimal im Hochseilgarten waren. Es liegt eine tief greifende und tief reichende empirische Studie vor, die demnächst veröffentlicht wird. Allerdings sind in unserem Kongressband zum ersten Mal die Ergebnisse der Studie zusammengefasst worden. Der erste Preis ist ein Vortragsabend plus Bücher und Video für zwei Personen mit dem bekannten Motivationstrainer Jörg Löhr. Der erste Preis geht an die Autoren der Studie „Therapeutische Einflüsse, Wirkimpulse und Effektstärken durch erfahrungsorientierte Expositionen (Hochseilgarten) auf Patienten im Rahmen eines stationären multimethodalen psychophysischen Behandlungskonzeptes“, an Herrn Dr. med. Kilian Mehl und an Herrn Dipl.-Psych. Markus Wolf. …



Psychologie Heute
Ausgabe 9/2005, Dossier

Kilian Mehl, Till Bastian

Hoch auf dem Seil
Psychosomatikkliniken entdecken Klettern als Therapie

Die Therapie findet fünf oder zehn Meter über dem Boden statt. Seit rund acht Jahren begeben sich Therapeuten der psychosomatischen Fachklinik Wollmarshöhe in Bodnegg mit ihren Patienten auf Wegstrecken in luftiger Höhe. Sie gehen miteinander - mit Auffangleinen abgesichert - über Seile, Stämme, Drähte und absolvieren verschiedene Übungen.

Eine solche Anlage - vor acht Jahren in Deutschland noch einmalig - nennt man "Hochseilgarten". In der Klinik Wollmarshöhe wird sie für die therapeutische Arbeit genutzt. Das integrative Behandlungskonzept, das auf klassischen Einzel- oder Gruppentherapien aufbaut, umfasst auch „erfahrungsorientierte" Elemente - wie eben den Hochseilgarten.
Nicht wenige Fachkollegen stehen diesem Therapieverfahren eher skeptisch gegenüber. Es wirkt auf sie wie eine Art Gefühlszirkus, der trefflich zur Sensationsgier unserer "Erlebnisgesellschaft" passt. Dies wird der Sache aber nicht gerecht. Natürlich sind die Teilnehmer bei der Therapie auf dem Hochseil maximal "emotional geladen" -und das ist auch die Absicht. Die Reiz- und Reaktionsmuster treten in dieser Situation unmittelbarer und deutlicher hervor als im Alltag. Auf höchst authentische und ungefilterte Weise erlebt der Patient Angst und Bedrohung, erfährt aber auch seine eigene Kompetenz. Als therapeutische Richtschnur gilt das Motto: "Wahrnehmen, was wirklich ist".

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Psychologie Heute
Ausgabe 4/2005, Dossier

Till Bastian, Dietmar Hansch

Die Krise der Psychosomatik

Rückenschmerzen? Kein Wunder, bei den Belastungen! Ständig erkältet? Was macht dich so verschnupft? Psychosomatisches Denken ist auf rasante Weise popularisiert worden. Die wissenschaftliche Begründung einer praxistauglichen Psychosomatik steht jedoch noch aus. Woran liegt das? Zwei psychosomatisch arbeitende Ärzte suchen die Antwort.

Der Medizinprofessor, Arzt und Autor Thure von Uexküll, einer der bekanntesten Psychosomatiker deutscher Sprache, ist im September 2004 gestorben. In vielen Nachrufen wurden Uexkülls Verdienste um dieses Fach hervorgehoben. Wie ist es, kurz nach dem Tod ihres Nestors, um die psychosomatische Medizin bestellt? Gilt immer noch der Satz von Herbert Will aus dem Jahre 1987: "Die Psychosomatik ist weitgehend ghettoisiert und ansonsten der Gegenstand von Sonntagsreden"? Als psychosomatisch arbeitende Ärzte müssen wir feststellen: Leider entspricht er auch heute noch weitgehend der Wahrheit.

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Baden Württemberg Magazin,
Nr. 3/2007

Sind wir zu bequem, um gesund zu sein

Die Wollmarshöhe – Ein Portrait im Baden-Württemberg Magazin

Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungen. Hierzu müssen wir das Ganze erfassen, das Außen und das Innen. Außen: Das sind beispielsweise falsche Hierarchien in den Unternehmen, das Mobbing in den Büroetagen. Oder es ist natürlich die Situation der Kinder, die mit und zwischen diesen Hierarchien aufwachsen und die Ängste der Eltern spüren, die Unsicherheiten bei ihren Eltern, bei ihren Lehrern, in ihren Schulen, zu der die Gesellschaft heute kräftig den Grundstein legt. Dieses „Außen“ als Abbild der Gesellschaft spiegelt sich oft im Inneren der Menschen als funktionelle Störungen, psychische Krisen, Erschöpfungszustände, Depressionen, Ängste oder organmedizinische Korrelate wie Herzinfarkt, Bluthochdruck usw. wider. Auf der Wollmarshöhe in Bodnegg bei Ravensburg wurde neben dem psychosomatischen Privatkrankenhaus das Leistungsspektrum aus erkannten gesellschaftlichen Notwendigkeiten erweitert und bietet nun mit dem Seminarzentrum „Die Wollmarshöhe“ für integrative Persönlichkeits-, Team- und Prozessentwicklung mit In- und Outdoor-Elementen sowie dem Institut für Erfahrungslernen (wissenschaftliches Forum, Aus- und Weiterbildung) kompakte Kompetenz. Wir haben uns auf den Weg gemacht, dieses „Zentrum der Wiedererlangung oder gar der neuen, eigenen Entdeckung des Selbstwertgefühls und der Basiskompetenzen“ aufzusuchen. …

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Psychologie Heute,Ausgabe 7/2004

Dietmar Hansch, Hermann Haken

Wie die Psyche sich selbst in Ordnung bringt.

Verändern oder akzeptieren, handeln oder geschehen lassen? In diesem Dilemma kommt es auf die richtige Balance an. Moderne Selbstorganisationstheorien bestätigen alte östliche Weisheiten und beeinflussen zunehmend die Psychotherapie.