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Klinikbeschreibung
Psychophysische Expositionen
Hochseilgarten und Niederparcours als adjuvantes Verfahren
zur psychophysischen Exposition
Als besondere Einrichtung der Klinik Wollmarshöhe besteht der Hochseilgarten ”infer: 2”, der bereits als zweite Generation im Jahr 2009 gebaut und eröffnet wurde.
Der erste Hochseilgarten wurde 1997 als einer der ersten im deutsch sprachigen Raum errichtet. Unsere langjährigen Erfahrungen mit unseren ersten Hochseilgärten konnten wir nun in die neue Hochseilgartenanlage einfließen lassen, die den neuesten wissenschaftlichen und therapeutischen Kenntnissen entspricht.
Der Hochseilgarten ”infer: 2” besteht aus zwei Ebenen sowie einem Parcours für neurologisch erkrankte Menschen und ist viermal so groß, wie die vorherigen Seilanlagen der Wollmarshöhe. Auch Statik und Konstruktion sind verändert und entsprechen der EU-Norm.
96 - 100 % der Patienten, welche mit exponierenden oder konfrontierenden Verfahren behandelt wurden, schätzen diese als besonders hilfreich und erfolgreich bei der Bewältigung ihrer Krankheit ein (Qualitätsbericht der Universität Heidelberg über die Klinik Wollmarshöhe).
Wahrnehmen, was wirklich ist
So ist es uns im Rahmen der Krankenhausbehandlung zeitsparend und intensiv möglich, Patienten supportiv oder spezifisch in Belastungssituationen erleben, reagieren und handeln zu lassen und sie gegebenenfalls an entsprechende Korrekturerfahrungen heranzuführen.
Nicht nur der psychisch dekompensierte oder psychosomatisch Erkrankte, sondern auch der ”klassisch” somatisch erkrankte Herzpatient, Orthopädiepatient oder Patient mit neurologischen Defiziten erlebt wieder, ”was noch geht” oder erfährt, ”was gehen könnte”.
> Patientenbericht "Hilfe ich brauche Hilfe".pdf
Studie: Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie
247 Patienten (Hochseilbegeher vs. Nichtbegeher) wurden bzgl. Wirkimpulsen und Effektstärken durch psychophysische Expositionen auf einem Hochseilgarten untersucht.
Ergebnis: Hohe Besserungsraten bezüglich Gesamtbeeinträchtigung, Depressivität, Ängsten, Kontrollüberzeugungen und Selbstwirksamkeit mit starken Effekten > 0,8; hohe Effektivität, Effizienz und Praktikabilität dieses Verfahrens.
Studie: Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psychotherapie,
Hrsg. infer: Institut für Erfahrungslernen, 2007
Folgestudie: In Form einer Zweijahreskatamnese sind die konkreten Wirkimpulse auf ihre Nachhaltigkeit
hin überprüft / bestätigt und in einer Folgestudie veröffentlicht worden (2010 / 2011).
Um das Thema zu vertiefen, stehen auf folgenden Seiten diverse Downloads zu Ihrer Verfügung:

