- Ambulant / teilstationär für Privatversicherte
- Vertraulich- partnerschaftliche Atmosphäre
- Persönliche Beratung und Abklärung
- Effektive Hilfe
- Individuelle Nachbetreuung
- Psychosomatische Abklärung
- Kardiologische Abklärung
- Kognitives Leistungsprofil
- Leistungsdiagnostik
- Herz-Management- Programme
- Mentale Trainings- programme
- Persönlichkeits- strukturtest
- Coaching
- Interdisziplinäre Diagnostik / Behandlung
- Herz-Kreislauf-
Erkrankungen /
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- Neurologische
Erkrankungen
- Kardiologische
Erkrankungen
- Psychomentale
Störung
- Demenzielles
Syndrom
- Konflikt / Trauma
- Angst / Depression
- Burn out-Syndrom
- Schlafstörungen
- Mobbing
Psychosomatik
Neuropsychologie
Viele Leistungen der Neuropsychologischen Abteilung der Klinik Wollmarshöhe stehen auch außerhalb des stationären Settings zur Verfügung.
Was versteht man unter Neuropsychologie und wem kann eine ambulante neuropsychologische Behandlung helfen?
Personen mit oder ohne neurologische oder kardiologische Vorerkrankungen, die bei sich mit fortschreitendem Lebensalter eine nachlassende mentale Leistungsfähigkeit feststellen und diese wieder steigern wollen, finden hier ambulante Hilfe. Bei dieser Personengruppe, welche sich im mittleren bis höheren Lebensalter befindet und häufig noch eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit und Position inne hat, ist eine ausreichende psychomentale Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit ein zentraler Punkt.
Indikation und Ziel
Eine Indikation für eine neuropsychologische Diagnostik (und eventuell darauf aufbauende neuropsychologische Therapie) liegt bei entsprechenden Beschwerden nach Hirnschädigungen (z. B. nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, bei Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose), bei Beschwerden nach kardiologischen Erkrankungen bzw. nach Eingriffen im Rahmen der interventionellen Kardiologie oder auch bei einer diagnostischen Abklärung hinsichtlich einer möglichen dementiellen Entwicklung vor.
Das Erreichen der bestmöglichen persönlichen „Mental Excellence“ ist eine stabile Basis für den Erhalt eines ausgeglichenen Lebens und der weiteren beruflichen Leistungsfähigkeit bis ins höhere Lebensalter. Dieses Ziel wird im Rahmen der ambulanten neuropsychologischen Behandlung durch individuell zugeschnittene Behandlungsprogramme und Verhaltenscoachings sowie persönlichkeitsfördernde Maßnahmen mit Hilfe psychotherapeutischer Mittel angestrebt.
Es gibt sowohl diagnostische als auch therapeutische Vorgehensweisen.
Zunächst empfehlen wir ein informatives Gespräch mit dem Neuropsychologen.
Diagnostik und Therapie
In der neuropsychologischen Diagnostik geht es um die differenzierte Feststellung von möglichen Defiziten wie bei Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration oder Denkfähigkeit, aber auch bei der vom Gehirn gesteuerten Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen, wie z. B. die einfachen und komplexen Sehleistungen. Eine neuropsychologische Diagnostik dauert ca. zwei bis vier Stunden. Es können auch Gutachten durchgeführt werden.
Manchmal gibt es auch Probleme oder Beschwerden bezüglich der Fahreignung. Betroffene können dies in einem medizinisch-psychologischen Fahreignungszentrum diskret überprüfen lassen oder trainieren. In diesem Rahmen kann auch ein Fahrsimulator genutzt werden. Es können auch neurologisch-neuropsychologische Fahreignungsgutachten erstellt werden.
In der neuropsychologischen Therapie wird angestrebt, eventuell festgestellte Defizite zu beheben oder kompensatorisch einen Ausgleich zu schaffen. Es finden dabei PC-gestützte spezifische Therapie- und Trainingsmethoden Verwendung. Wichtig ist dabei auch die Therapie des psychischen Umgangs mit (möglicherweise bleibenden) Defiziten.
Neuro-Psychokardiologie
Ein spezieller Aspekt der Neuropsychologie ergibt sich bei Patienten mit kardiologischen Erkrankungen, bei welchen unter anderem Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern oder Herzinfarkt zu kurzzeitigen Hirndurchblutungsstörungen und damit zur funktionellen Schädigung verschiedener Hirnareale geführt haben. Sie weisen häufig mehr oder weniger diskrete Hirnleistungsstörungen im Sinne von Teilleistungsstörungen auf. Defizite wie Gedächtniseinbußen, Einschränkungen in den Bereichen Konzentrationsvermögen und Problemlösung wurden z. B. bei Patienten nach interventionellen Eingriffen, so z. B. nach Bypass-Operation (mit oder ohne Pumpe), beschrieben.
Solche Defizite, die von den Betroffenen selbst oft nicht als solche wahrgenommen werden, können nach Wiederherstellung der kardiologischen und körperlichen Belastbarkeit den Erfolg der Sekundärpraevention in Frage stellen. Wenn kognitive Einschränkungen den sozialen und beruflichen Wiedereinstieg erschweren, erwächst daraus über resultierende Frustration und Stress, Angst und Depression ein Risikofaktor, der häufig übersehen wird.
Frühzeitig erkannte und mit standardisierten neuropsychologischen Diagnoseverfahren objektivierbare kognitive Störungen sind durch individuell zugeschnittene neuropsychologische Behandlungsprogramme zu beheben bzw. kompensierbar, und es ist unser Anliegen, die bestehende Versorgungslücke für entsprechend Betroffene aktiv anzugehen.

